Antonio Banderas

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    spanischer Schauspieler; * 10. August 1960 in Malaga

    Nach einem Schauspiel- und Tanzstudium an der Universität von Malaga siedelte Banderas in den frühen 1980er Jahren nach Madrid über, wo er zunächst mehrere Jahre am spanischen Nationaltheater engagiert war und nebenbei an Filmproduktionen mitwirkte. 1982 wurde der Regisseur Pedro Almodóvar auf den Schauspieler aufmerksam und drehte mit Banderas in der Hauptrolle skurrile Filme wie "Frauen am Rande eines Nervenzusammenbruchs" (1987) oder Psychodramen wie "Fessle mich" (1989).

    1991 feierte Banderas mit dem Film "Mambo Kings" sein Hollywood-Debüt und nahm gleichzeitig Abschied vom europäischen Autorenkino. Es folgten "Philadelphia" (1992), in dem er den Lebensgefährten eines Aidskranken (Darsteller: Tom Hanks) spielt, der sich für die Gleichberechtigung seines Freundes einsetzt. Erfolgreich war auch die Verfilmung von Isabel Allendes Bestseller "Das Geisterhaus" (1993), in dem Banderas an der Seite von Glenn Close und Jeremy Irons den Frauenschwarm spielte. Sein Regiedebüt gab Antonio Banderas 1999 mit dem Film "Verrückt in Alabama", bei dem seine Frau Melanie Griffith die Hauptrolle spielte.

    Seit 2005 ziert Banderas' Stern (Nr. 2294) den Bürgersteig des Walk of Fame in Hollywood.


    Filmografie - Darsteller


    Filmografie - Regisseur