Ann Sothern

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    US-amerikanische Schauspielerin; * 22. Januar 1909 in Valley City, North Dakota; † 15. März 2001 in Ketchum, Idaho

    Nach einer Ausbildung als Sängerin durch ihre Mutter, die Sopranistin war, machte Sothern nach einiger Zeit am Theater in New York ihr Debüt im Film gegen Ende der Stummfilmzeit. Sie spielte etliche Statisten- und kleine Nebenrollen, war jedoch unzufrieden mit ihrer Karriere und kehrte an den Broadway zurück, wo sie einige Erfolge hatte. Sie kehrte 1933 zurück nach Hollywood und entwickelte sich bei RKO und Columbia Pictures zum beliebten Starlett in zahlreichen B-Filmen.

    Ihr Durchbruch kam mit dem Wechsel zu MGM, wo sie als etwas naive, aber herzliche Blondine in der Serie Maisie, die insgesamt 10 Filme umfasste, sehr populär wurde. Gelegentlich gab ihr das Studio auch gehaltvolle Rollen, so in den Musicals Lady Be Good und Panama Hattie. Ihre beste Darstellung bot sie in dem Streifen Cry Havoc, der die dramatischen Leiden von Rotkreuzkrankenschwestern im Pazifik schilderte. Den Höhepunkt ihrer Karriere hatte sie mit A Letter to Three Wives. Kurz danach ging sie zum Fernsehen, wo sie mit Private Secretary und The Ann Sothern Show große Erfolge feiern konnte.

    Anfang der 1960, etwas rundlicher geworden, kehrte sie für etliche Nebenrollen zurück auf die Leinwand. Sie erhielt 1987 ihre einzige Oscarnominierung für den Auftritt in The Whales of August, der sie neben Lillian Gish, Vincent Price und Bette Davis präsentierte. Ihre Tochter Tisha Sterling aus der Ehe mit Robert Sterling war ebenfalls Schauspielerin.

    Auf dem Hollywood Walk of Fame ist sie mit zwei Sternen vertreten. Quelle: wikipedia


    Filmografie - Darsteller


    Auszeichnungen

    N/W Jahr Kategorie Film
    nom 1987 Beste Nebendarstellerin --