Zwölf plus eins
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Das Thema von der Jagd nach dem Stuhl mit wertvollem Inhalt ("Dreizehn Stühle", Deutschland 1938, Regie E. W. Emo, mit Heinz Rühmann und Hans Moser; "Zwölf Stühle", USA 1970, Regie Mel Brooks, mit Ron Moody und Frank Langella) in einer wenig abgewandelten, aber dennoch amüsanten und unterhaltenden Variante. Nicolas Gessner ("Das Mädchen am Ende der Straße") inszenierte eine temporeiche Komödie, in der turbulente Verfolgungsjagden, groteske Verwechslungen und köstliche Gags nicht abreißen. Zudem wartet der Film mit einer äußerst attraktiven Besetzung auf. Vittorio Gassman und Sharon Tate spielen die Hauptrollen mit sichtlichem Vergnügen und komödiantischem Schwung. Auch die Nebenrollen sind mit Orson Welles, Terry-Thomas, Mylène Demongeot und Vittorio De Sica publikumswirksam besetzt. Besonders Welles liefert als Provinztheater-Knattercharge eine Glanznummer.
Kölner Stadt-Anzeiger: Eine amüsante Komödie ...