Zu schön für Dich
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Die eher alltägliche Geschichte wird durch die außergewöhnliche Art der Inszenierung, die auf die Gleichzeitigkeit von gestern, heute und morgen setzt und auch unmögliche Situationen als Gegebenheit wiedergibt, und durch die elegante Kameraarbeit zu einem faszinierenden Kinoerlebnis. Beeindruckend auch der Einsatz der Musik. Trotz zuweilen drastischer Dialoge eine ebenso witzige wie intelligente Auseinandersetzung mit Liebe, Männer, Frauen und dem Kino.
Cinema: Ein faszinierender, brillanter Film: fast zu schön, um wahr zu sein.
Bemerkungen
Videostart: 30. September 1991. TV-Start: 2. Februar 1993 (Premiere). Der 1939 geborene Bertrand Blier ist der Sohn des französischen Schauspielers Bernard Blier. Seit 1962 schrieb und inszenierte er elf Spielfilme, darunter Werke wie "Abendanzug" oder "Frau zu verschenken" ("Oscar" für den besten fremdsprachigen Film). 1989 drehte er die ansprechende Beziehungskomödie "Zu schön für dich". Hinter der Kamera stand Philippe Rousselot ("Diva", "Oscar" für "Aus der Mitte entspringt ein Fluss"). Die Musik komponierte Francis Lai ("Oscar" für "Love Story"). Den Part des Bernard übernahm Frankreichs Topstar Gérard Depardieu. Für ihn war es die fünfte Zusammenarbeit mit Blier. Florence Bathélémy wird von Carole Bouquet dargestellt. Die 1958 geborene Pariserin wurde bereits während ihres Schauspielstudiums in Paris für eine Hauptrolle in "Dieses obskure Objekt der Begierde" verpflichtet. Bekannt wurde sie vor allem durch den James-Bond-Film "In tödlicher Mission". Die Rolle der Florence übernahm Josiane Balasko. Die französische Filmkomikerin arbeitet auch erfolgreich als Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie inszenierte bisher mehrere Filme, darunter "Eine Frau für zwei". "Zu schön für dich" bekam 1989 in Cannes den Spezialpreis der Jury und gewann 1990 fünf "Césars". Einen erhielt Carole Bouquet als beste Hauptdarstellerin.
Produktion
Bertrand Blier für Cine Valse/D.D./Orly/C.E.D.I.F./TF 1