Xiaos Weg
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
Dirk Jasper: In einfühlsamen, zart-poetischen Bildern schildert der chinesische Starregisseur Chen Kaige eine zerbrechliche Vater-Sohn-Beziehung sowie die erste Begegnung eines Heranwachsenden mit der Liebe. Darüber hinaus steht die Geschichte als Metapher für die Entwicklung des neuen China, das sich nach all den Zwängen der Kulturrevolution immer schneller zu einem modernen, vor allem von der Marktwirtschaft geprägten Land entwickelt. In Xiaos Weg arbeitete Chen Kaige erstmals vor und hinter der Kamera mit seiner Ehefrau Chen Hong zusammen.
film-dienst 14/2003: Melodramatischer Film, der seine Kritik an der verwestlichten chinesischen Gesellschaft in ein Rührstück verpackt und es dabei versäumt, den Figuren Tiefe und Ernsthaftigkeit zu verleihen. Vor allem das kitschige Finale hinterlässt einen kitschigen Eindruck.
cinema 07/2003: Trotz einiger Misstöne annrührende Studie über die Karriere eines Nachwuchskünstlers.
Bemerkungen
Erste Aufführung: 30. Mai 2003
Produktion
Ton Gang, Chen Hong