Willkommen bei den Hartmanns

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    Alles beginnt, als Angelika Hartmann (Senta Berger), frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind.

    Ihr Mann (Heiner Lauterbach), Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip (Florian David Fitz) driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti (Marinus Hohmann) etwas auf der Strecke, Tochter Sophie (Palina Rojinski) weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will.

    Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo (Eric Kabongo) gerät – und auf seine charmant-naive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind ...




    Filmstab

    Regie Simon Verhoeven
    Drehbuch Simon Verhoeven
    Kamera Jo Heim
    Schnitt Denis Bachter, Stefan Essl
    Musik Gary Go
    Produktion Simon Verhoeven, Quirin Berg, Max Wiedemann, Michael Verhoeven

    Darsteller

    Angelika Hartmann Senta Berger
    Dr. Tarek Berger Elyas M'Barek
    Dr. Richard Hartmann Heiner Lauterbach
    Sophie Hartmann Palina Rojinski
    Diallo Makabouri Eric Kabongo
    Philip Hartmann Florian David Fitz
    Dr. Sascha Heinrich Uwe Ochsenknecht
    Heike Broscher Ulrike Kriener
    Bernd Bader Eisi Gulp

    Kritiken

    www.filmstarts.de Antje Wessels: Regisseur Simon Verhoeven beleuchtet das schwierige Thema Flüchtlingskrise in seiner Tragikomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ auf facettenreiche und verständnisfördernde Weise: ein Film zum Lachen, Weinen und Nachdenken.

    www.nwzonline.de: Der Film schert sich nicht um politische Korrektheit sondern regt vielmehr dazu an, sich dem politisch heiß diskutierten Thema Flüchtlinge unverkrampft und ohne Vorurteile zu nähern. Und er macht deutlich, dass es sich lohnt, die Neuankömmlinge als einzelne Menschen zu sehen und kennenzulernen, nicht als gesichtslose Masse der Fremden.