Wiedersehen in Howards End
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Kunstvoll ausgemaltes Gesellschafts- und Sittenbild aus dem viktorianischen England um die Jahrhundertwende, wo sich Persönlichkeiten aus zwei Familien mit erzkonservativen Auffassungen und mit emanzipatorischen Idealen in den dadurch ausgelösten Liebesschicksalen und Lebenskrisen gegenüberstehen. James Ivorys vielfach preisgekrönte Verfilmung von E. M. Forster mit brillanten Darstellern.
Fischer Film Almanach 1993: Ivorys Film ist durch eine ausgefeilte Kino-Ästhetik überlegen und gewinnt eine zusätzliche Dimension durch hdie geschickte Einbeziehung des Hauses "Howards End", das als Schicksalsträger über drei Jahrzehnte eine ebensolche Rollenbedeutung wie die Protagonisten besitzt. Was von manchen als Nostalgie-Unterhaltung abgetan wird, ist aber mehr, wenn man die Oberfläche hinter sich läßt und den Augen ihr eigenes Bild der Dinge öffnet.
Der Spiegel: Obwohl Forsters milde Erzähler-Ironie etwas zu selten durchscheint, rettet Ivory - was für eine Literaturverfilmung ja allerhand ist - nahezu verlustfrei die wehmütige Botschaft der Erzählung.
Bemerkungen
Video: 20. September 1993.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1992 | Beste Hauptdarstellerin | Emma Thompson |
Produktion
Ismael Merchant für MIP