Weltmarktführer - Die Geschichte des Tan Siekmann

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original -
Jahr/Land 2004 / Deutschland
Genre Dokumentarfilm
Film-Verleih Real Fiction
Kinostart 03. Februar 2005
Regie Klaus Stern
Kamera Harald Schmuck, Frank Reimann, Markus Zuckermann
Musik Michael Kadelbach, Robin Proper-Sheppard, Sophia
Länge 94 Minuten
Darsteller
Tan Siekmann Tan Siekmann

Kritiken

Waldecksche Landeszeitung, 20. November 2004: Diese gespaltene Persönlichkeit eines hellen Kopfes trägt den Film, verleiht Spannung und setzt beim Zuschauer Emotionen frei. Mit geschickter Dramaturgie springt Stern in den Zeiten hin und her, die die damalige Euphorie und die heutige Tristesse am Standort Deutschland vor Augen führt. Siekmann lässt den Filmemacher so nah an sich heran, dass manche Szenen Spielfilmcharakter erhalten. Hollywood hätte (...) es auch nicht besser inszenieren können. (...) Der Film öffnet viele Schubladen, wo man Tan Siekmann ablegen kann: Traumtänzer, Visionär, Lebemann, Genie, Spinner. Stern gelungenes Werk zeigt aber auch einen Menschen, der nie den Glauben an sich selbst verliert und davon besessen ist, seine Ideen umzusetzen. (...) Beeindruckendes Werk.

Der Spiegel, 16. August 2004: Das erste deutsche 90-Minuten-Werk über das Ende der Jugendbewegung, die New Economy hieß. [...] Eine Groteske über die Spätfolgen des Börsenwahns. Ein Film über ihn, Tan Siekmann [...]. Der Autor Klaus Stern gilt als Spezialist für hybride Typen und bekam für einen Film über Andreas Baader den Deutschen Fernsehpreis [...]. Stern kommt dem Protagonisten nah, sehr nah. Auf die Schulter klopft er ihm nie.

Hessisch Niedersächsische Allgemeine, 11. November 2004: Stern hat sich viel Zeit genommen. Über ein Jahr hat er immer wieder gedreht, sodass die Akteure die Kamera irgendwann vergessen hatten. Belegschaft, Geschäftsführer und Chef Tan Siekmann äußern sich deshalb erstaunlich offen.

Bemerkungen

Weltmarktführer - Die Geschichte des Tan Siekmann wurde auf dem Fernseh- und Filmfest 'Cologne Conference' im Filmhaus Kino Köln im Juni 2004 uraufgeführt, lief im Deutschen Wettbewerb auf dem 'Leipziger Dokfest' und war Eröffnungsfilm des 'Kasseler Video- und Dokumentarfilmfestes' im November 2004.

Produktion

Klaus Stern

  



 

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