Weit unten im Osten
Aus Film-Lexikon.de
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Bemerkungen
Mit deutschen Zwischentiteln. Nach dem Nationalepos "Die Geburt einer Nation" aus dem Jahr 1915 spielte "Weit unten im Osten", das perfekte Beispiel eines Kinomelodrams, das meiste Geld ein. Dabei war Griffith's Finanzgebaren so großzügig, daß er seine Geldgeber während der Produktion um den Schlaf brachte. Allein für die Rechte an dem Bühnenstück von Lottie Blair Parker gab er 175 000 Dollar aus, weitere 3 000 zahlte er Anthony Paul Kelly, der es für die Leinwand adaptierte. Seine kongeniale Protagonistin Lillian Gish brachte eine der größten Leistungen ihrer Karriere. Dabei nahmen sie und ihr Partner Richard Barthelmess bei der aufregenden und publikumswirksamen Szene auf dem Fluß, die on location bei Temperaturen um Null Grad in Vermont gedreht wurde, die schlimmsten Strapazen auf sich und setzten buchstäblich ihr Leben aufs Spiel.