Was ist mit Bob?
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Kölner Stadt-Anzeiger: Muppet-Regisseur Frank Oz zeigt sich 1991 auch als Komödienregisseur auf der Höhe der Zeit und gestaltete eine albern-verrückte Parodie auf die Psychiater-Paranoia der Amerikaner.
Frankfurter Neue Presse: "Was ist mit Bob?" ist eine Komödie über einen Typen, der einen anderen zum Wahnsinn treibt. Mit zwei exzellenten Knallchargen als Mittelpunkt: Bill Murray und Richard Dreyfuss. ... "Was ist mit Bob" karikiert auf derbe Weise den Hang der US-Amerikaner, sich bis auf den letzten Pfennig dem Psychoanalytiker zu verschreiben: Bill Murray spielt dabei die perfekte Nervensäge so unnachahmlich, wie es selbst Jerry Lewis nicht besser gekonnt hätte. So, als wollte er beweisen, daß er der schlimmste Alptraum eines jeden Arztes ist. Ein Schulungsfilm für Hypochonder.
Lexikon des internationalen Films: Die im Ausklang versöhnliche Komödie lebt in ihrem Witz vom Gegensatz der Hauptrollen und schöpft die Möglichkeiten des Stoffes genüßlich eskalierend und leicht boshaft aus.
Bemerkungen
Frank Oz inszenierte das umwerfende Duell zwischen dem selbstgefälligen Psychotherapeuten und dem liebenswerten Neurotiker als überdrehte Farce mit viel Slapstick-Komik und ohne Scheu vor Klamauk. Der gnadenlos funktionell agierende Lebensprofi verstrickt sich schier ausweglos in ein Knäuel grotesker Situationen und erscheint schließlich dem sogenannten Verrückten an Lebenstüchtigkeit unterlegen. Bill Murray und sein Gegenspieler Richard Dreyfuss erweisen sich hier als einander ebenbürtige Erzkomödianten, die dem Film zu einem Hochgenuß machen.
Produktion
Laura Ziskin