Warum Bodhi-Dharma nach Osten aufbrach?
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Der Spiegel: "Bodhi-Dharma" erschüttert leise, wie das Zittern der Erde, kurz vor einem Beben.
Lexikon des internationalen Films: Ein Film voller Klarheit und Schönheit, dessen einfach und doch rätselhafte Geschichte in überwältigenden Bildern erzählt wird. Auch wenn sich die spirituelle Botschaft des Films nicht jedem Zuschauer in allen Einzelheiten erschließen wird, bietet der als Meditationsübung angelegte Film doch Gelegenheit, über Seinsprobleme nachzudenken. Er regt an, das Wesen der Dinge hinter ihrer vordergründigen Erscheinung zu ergründen.
AZ München: Bild-Philosophie der absoluten Schönheit.
Bemerkungen
Wiederaufführung: 1999-05-06. TV-Start: 1993-02-27 (ZDF). Video: 1994-10-04. Format: 35 mm, 1:1,66. Acht Jahre hat der Autodidakt Yong-kyun Bae an seinem Zen-Epos gearbeitet und dabei nahezu jede Produktionsaufgabe selbst übernommen. Mit großen Augen und offenem Mund saßen die westlichen Filmkritiker im Kino, als der völlig unbekannte koreanische Regisseur Bae Yong-Kyun seinen Film mit dem seltsamen Titel "Warum Bodhi-Dharma nach Osten aufbrach?" erstmals einem großen Publikum vorstellte. Wenig später galt der junge Filmemacher als genialer Newcomer und der Film als cineastische Offenbarung. Er gewann 1989 beim Filmfestival von Locarno den "Goldenen Leoparden" und wurde anschließend zu einem Überraschungserfolg in den europäischen Kinos.
Produktion
Yong-kyun Bae