Waltz with Bashir
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Hanns-Georg Rodek (Welt Online 15.05.2008): ... rotgetränkt, desorientierend, unpathetisch. Seit der Erfindung des Trickfilms macht man ihm den Vorwurf, Gewalt zu verharmlosen. Die ungewohnte Bilderfahrung von "Bashi"“ sensibilisiert uns nun neu in Sachen Gewalt ..."
diepresse.com: (...) in "Waltz with Bashir" [erzählt Folman] nichts Neues, originell ist vielmehr sein Ansatz: Indem er die dokumentarische Recherche durch Animation unwirklich macht, scheint Folman direkt an den Kern des Sujets zu rühren. Verdrängung und Verfremdung sprechen aus Bildern, die teils unfertig, in Bereichen unteranimiert sind, anderswo in absurden, breit ausgestalteten Visionen münden (...).
arte.tv: "Waltz with Bashir" gelingt es durch das Mittel der Abstraktion den Zuschauer tief einzubinden in die Erinnerungen der Interviewten. Furchtbare Kriegserlebnisse mischen sich mit Albträumen. (...) "Waltz with Bashir" versucht das Grauen des Krieges auf eine höchst individuelle, so bisher noch nie gesehene, höchst eindringliche Form zu verarbeiten.
Bemerkungen
Basierend auf realen Interviews und Ereignissen, ist "Waltz with Bashir" der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge.