Wall Street / Wallstreet
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Playboy: Nicht versäumen.
Lexikon des internationalen Films: Ein mit schauspielerischen Glanzpunkten aufwartender Film über die moralische Verkommenheit skrupelloser Spekulanten an der New Yorker Börse, der vor allem an einer aufgeputschten, überraschungslosen Story leidet, aber auch durch unsensible, gelegentlich allzu kraftprotzerische Machart skeptisch stimmt.
Bemerkungen
Regisseur Oliver Stone stammt selbst aus einer Börsenmaklerfamilie. Er widmete deshalb "Wall Street" seinem verstorbenen Vater Louis. Stone selbst ging es um die Darstellung der Auswüchse im Börsengeschäft. Ein Ausdrucksmittel dafür war die Kamera von Robert Richardson, die ständig in Bewegung ist. Stone: "'Wall Street' ist wie ein Dschungel, der von Raubtieren bevölkert wird - oder, um den Vergleich auszubauen: Die Makler sind Haie - und Haie bewegen sich ständig, stehen nie still." 17 Millionen Dollar kostete der Film. Sieben Millionen gab 20th Century Fox allein für Werbung aus. Am "Schwarzen Montag" im Oktober 1987 verloren viele Menschen viel Geld, darunter auch Oliver Stone und mehrere seiner Freunde. Kurz nach dem Kinostart in den USA fiel das Urteil in einem sensationellen Prozeß. Der junge Investment-Banker Dennis Levine hatte sich mit illegalem Insiderwissen 12,6 Millionen Dollar verschafft. Mehrere New Yorker Börsenmakler wurden darauf mit Handschellen aneinandergekettet aus der Börse geführt. Der Börsenstar Ivan Boesky wurde zu einer Geldstrafe von 100 Millionen Dollar verurteilt. Die Figur des Gordon Gekko ist ihm nachempfunden. DVD: 2001-04-19.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1987 | Bester Hauptdarsteller | Michael Douglas |
Produktion
Edward R. Pressman für American Entertainment Partners