Vom Winde verweht
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
kino.de: Kein Wunder, dass der Film der Superlative bei der Oscar-Verleihung 1940 sagenhafte zehn Auszeichnungen einheimste und zu einem echten Klassiker geworden ist, bei dem sich die Zuschauer auch heute noch gerne von großen Gefühlen mitreißen lassen, um dann genüsslich zum Taschentuch zu greifen.
stern tv-magazin: Vollbad in Emotionen (...) Kino in einer handwerklichen Perfektion, wie es das Publikum bis dahin nicht gesehen hatte.
Süddeutsche Zeitung: Schon kein Film mehr, sondern ein Mythos.
Bemerkungen
Ein Jahrhundertphänomen: Fast 30 Jahre führte die mit einem Budget von vier Millionen Dollar für damalige Verhältnisse sensationell teure Produktion die Hitliste der erfolgreichsten Filme an, und noch heute übt das Liebesepos eine schier unwiderstehliche Faszination auf sein Publikum aus. Die Entstehungsgeschichte des Films ist Teil seiner Legende: Als David O. Selznick die seinerzeit horrende Summe von 50.000 Dollar für die Rechte an Margaret Mitchells Roman hinblätterte, war er sich des späteren Erfolgs sicher. 1936 veröffentlicht, hielt sich das mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Buch mehr als zwei Jahre auf der Bestseller-Liste der "New York Times". Die Vorlage und die mit großem Wirbel betriebene Kampagne um die Besetzung der weiblichen Hauptrolle sicherten dem Unternehmen schon vorab immense Publicity. Ganz Amerika beschäftigte die Frage, wer aus dem Rennen um den Part der Scarlett als Siegerin hervorgehen würde. Nachdem mehr als 2.000 hoffnungsvolle Nachwuchsstars und praktisch die gesamte weibliche Hollywood-Prominenz - darunter Bette Davis, Claudette Colbert, Carole Lombard, Norma Shearer und Joan Crawford - auf die Plätze verwiesen waren, zog Selznick die britische Bühnenschauspielerin Vivien Leigh ("Endstation Sehnsucht", "Lord Nelsons letzte Liebe") aus der Hinterhand. Die komplizierten Dreharbeiten des späteren Kassenschlagers verschlissen mehrere Regisseure. George Cukors eher lyrische Sequenzen - etwa die Hochzeit auf "Twelve Oaks" - gelten heute als die Highlights des Films. Clark Gable, der sich vom "Frauen"-Regisseur Cukor nicht ins rechte Licht gerückt sah, sorgte dafür, daß er bald durch Victor Fleming ("Der Zauberer von Oz", "Der Mann aus Virginia") ersetzt wurde. Der mußte seinerseits die Regie zeitweise an Sam Wood abgeben - er erlitt im Laufe der Dreharbeiten einen Nervenzusammenbruch. DVD: 2000-12-07.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 1939 | Beste Nebendarstellerin | Hattie McDaniel |
| | 1939 | Bester Schnitt | Hal C. Kern, James E. Newcom |
| | 1939 | Sidney Howard | |
| | 1939 | Bester Film | |
| | 1939 | Beste Regie | Victor Fleming |
| | 1939 | Beste Kamera | Ernest Haller, Ray Rennahan |
| | 1939 | Bestes Szenenbild | Lyle Wheeler |
| | 1939 | Beste Hauptdarstellerin | Vivien Leigh |
| nom | 1939 | Beste visuelle Effekte | John R. Cosgrove, Fred Albin, Arthur Johns |
| nom | 1939 | Beste Nebendarstellerin | Olivia De Havilland |
| nom | 1939 | Bester Ton | Thomas T. Moulton |
| nom | 1939 | Beste Filmmusik | Max Steiner |
| nom | 1939 | Bester Hauptdarsteller | Clark Gable |
Produktion
David O. Selznick
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