Viehjud Levi
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
taz - Die Tageszeitung: Danquart erzählt mehr über das Damals als viele Dokumentarfilme, aber auch genug über das Heute. Dafür hat er in seinem ersten Spielfilm fürs Kino berückend schöne Bilder des Schwarzwalds gefunden. Die Dialoge sind niemals geschwätzig und treffen punktgenau. Großes Erzählkino!
Berliner Zeitung: Didi Danquart weiß um die emotionale Sogkraft seiner Bilder und ist so bescheiden, dass er die sich permanent verengende Beklemmung immer wieder aufbricht. Nach jeder neuen Stufe des Schlimmer-Werdens kommt ein milderndes, ein erleichterndes Bild. Der Film schreitet mit lakonischer Leichtigkeit auf sein Ende zu, das er dann nicht einmal nötig hat zu zeigen. Für den Zuschauer bedeutet das: Er sieht mit zwei unterschiedlichen Augen. Mit einem mitfühlenden und mit einem analysierenden. Er kann sich auf keine der beiden Seiten retten.
Frankfurter Rundschau: Ulrich Noethen), der Überzeugungstäter und der neu in der Wolfswolle Gefärbten, spricht ebenso für den Film wie der Versuch, Lisbeths Widerstand und Levis Flucht ins Ungewisse dem tödlichen Ausgang des Dramas entgegenzusetzen.
Bemerkungen
Format: 35 mm, 1:1,85. Kaufkassette: 2000-04-11.
Produktion
Martin Hagemann für zero film