Victory
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Mark Peploes Verfilmung des 1915 veröffentlichten Romans "Victory" von Joseph Conrad erzählt eine bewegende Liebesgeschichte über einen Mann, der seinen Glauben an die Menschheit verloren hat, und über eine Frau, die ihm hilft, wieder Vertrauen zu fassen. Ein mitreißender und packender Psychothriller nimmt seinen Lauf vor dem exotischen Panorama eines exotischen Paradieses. Ein Spiel, in dem alle Beteiligten ihre Seelen öffnen und um den Sieg kämpfen. Ein spannendes Abenteuer mit sorgfältig gezeichneten und hervorragend dargestellten Charakteren, ebenso wie ein einfühlsames Gleichnis auf die zerstörerische Kraft der Kolonialisierung.
film-dienst 15/1997: Verfilmung eines um 1913 in der malaiischen Inselwelt spielenden Abenteuerromans von Joseph Conrad, die weder als episches Abenteuer noch als psychologisches Kammerspiel mit (Psycho-)Thriller-Anklängen überzeugt. Auch das routiniert spielende Star-Ensemble hilft dem Film nicht über seine gepflegte Langeweile hinweg.
TV Movie 16/1997: Der Film beginnt wie eine nostalgisch angehauchte, perfekt ausstaffierte Romanverfilmung. Entsprechend gepflegt schleichen sich die Thriller-Elemente durch die Hintertür ein - und verpuffen. Ebensowenig überzeugt Willem Dafoes sensible Harmlosigkeit. Großartig dagegen die fernöstliche Naturkulisse und Sam Neills schmierig-träge Bösartigkeit.
Bemerkungen
Format: 1:1,85. Klang: Dolby Stereo SR.
Dreharbeiten
"Victory" wurde innerhalb von 12 Wochen in Indonesien, Malaysia und auf dem Gelände des Studio Babelsberg gedreht. Die Postproduktion fand in London statt. Komponist Nikolaus Glowna nahm die Filmmusik in Berlin und München auf.
Produktion
Simon Bosanquet für UGC Images / Recorded Picture Company / Studio Babelsberg / Extrafilm