Unkenrufe

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 2005 / Deutschland, Polen
Genre Satire
Film-Verleih NFP/Central
Kinostart 22. September 2005
Regie Robert Glinski
Drehbuch Cezary Harasimowicz, Pawel Huelle, Klaus Richter
Vorlage Roman "Unkenrufe" von Günter Grass
Kamera Jacek Petrycki
Schnitt Krzysztof Szpetmanski
Musik Richard G. Mitchell
Länge 98 Minuten
Darsteller
Joachim Król Karau, Konsistorialrat
Krystyna Janda Aleksandra Piatkowska
Matthias Habich Alexander Reschke
Dorothea Walda Erna Brakup, Marktfrau
Bhasker Patel Chatterjee, Rikscha-Unternehmer
Udo Samel Vielbrand, Bauunternehmer
Marek Kondrat Marczak, Vizebankdirektor
Mareike Carrière Johanna Dettlaff vom Bund der Vertriebenen
Zbigniew Zamachowski Pfarrer Bierónski
Alexandra Kisio Iwonka
Krzysztof Globisz Wróbel, städtischer Angestellter
Miroslaw Baka Automechaniker
Helene Grass Grethe, Alexanders Tochter
Meret Becker Sophia, Alexanders Tochter

Kritiken

Dirk Jasper: Eine gelungene Verfilmung der gleichnamigen Erzählung von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass. Die Komödie des preisgekrönten polnischen Regisseurs Robert Glinski erzählt über das Verhältnis der Länder Polen und Deutschland und den Einzug des Kapitalismus ins ehemalige Land hinter dem Eisernen Vorhang.

film-dienst 19/2005: Der polnische Regisseur Robert Glinski reflektiert nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass über das Verhältnis von Polen und Deutschen. Hauptfiguren seines Films sind ein deutscher Kunsthistoriker und eine polnische Restauratorin, die in Danzig einen Versöhnungsfriedhof einrichten, der schon bald von Geschäftsleuten nach allen Regeln der Vermarktungstechnik ausgeschlachtet wird. Ein stilistisch uneinheitlicher, in den satirischen Passagen derber und unsensibler Film voller Plattitüden.

Reinhard Kleber (Rhein-Zeitung 22. September 2005): Manche Stilmittel wie die in ausgebleichten Farben getränkten Rückblenden in die Nazi-Zeit wirken etwas bieder. auch schleichen sich einige Längen ein. Vor allem die satirischen Spitzen erhöhen den Schmunzelfaktor, regen aber auch zum Nachdenken an.

Produktion

Regina Ziegler, Henryk Romanowski

  



 

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