Triff die Elisabeths!
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kino.germanblogs.de: Lucien Jean-Baptiste hat mit dem Film, der im Original „La première etoile“ (der erste Stern) heißt, geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die auf vielen Ebenen funktioniert. Als Slapstick-Komödie gibt es hier wunderbar tolpatschige Sequenzen, vor allem der Skischule geschuldet, versteht sich. Auf dem Level des Familienfilms erlebt der Zuschauer eine erstaunlich realistische Gemeinschaft, die man einfach gern haben muss. Und dem universal wichtigem Thema der Toleranz wird sich auf eindringliche, aber nie pathetische Weise genähert.
Gudrun Schmiesing, filmreporter.de: Hauptdarsteller Lucien Jean-Baptiste führt zum ersten Mal Regie und zeichnet auch für das Drehbuch verantwortlich. Die Geschichte um eine dunkelhäutige Familie, die sich auf die von Weißen dominierte Skipiste des Mont Blanc begibt, basiert auf seinen Kindheitserinnerungen. Mit "La première étoile" ist ihm eine erfrischende, warmherzige Komödie für die ganze Familie gelungen. Beim Thema Rassenvorurteile beweist er eine gute Balance zwischen Komik und Ernsthaftigkeit. Er behandelt es unverkrampft, aber nicht unsensibel. Auch andere ernste Themen wie das drohende Auseinanderbrechen der Familie und die Armut, geht er mit leichter Hand an. Er punktet mit originellen Einfällen und optimistischen Protagonisten. Über die Fettnäpfchen, in die diese treten, kann man herzlich lachen, zu albern wirken sie dabei jedoch nicht. Einfach goldig ist die Figur der Bonne Maman. Es ist ein Vergnügen ihr zuzusehen, wie sie nach Stürzen im Schnee stets seelenruhig ihr Strickzeug herausholt. Die farbenfrohen Skianzüge sorgen vor der strahlend weißen Kulisse zusätzlich für gute Laune.
Produktion
Pierre Kubel für Vendredi Film