The Last Movie
Aus Film-Lexikon.de
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Bemerkungen
Mit Ruhm und Geld von Hollywood reich bedacht, zog Dennis Hopper nach dem unerwarteten Kassenerfolg seines Spielfilmdebüts "Easy Rider" mit Freunden und Gleichgesinnten in den lateinamerikanischen Andenstaat Peru, um hier zu einer bitterbösen Abrechnung mit dem Mythos des Hollywood-Kinos auszuholen. "The Last Movie" wurde zu einer kritischen Parabel über die wirtschaftliche, künstlerische und menschliche Ausbeutung eines Dritte-Welt-Landes, das sich dem fordernden und verführerischen Zugriff des reichen Nachbarn im Norden kaum entziehen kann. Ein Filmteam aus Kalifornien bringt für einige Wochen Abenteuer, Geld und Alkohol in das ärmliche Andendorf Chinchero. Der Priester beginnt, über die mangelnden Gottesdienstbesucher zu klagen, die traditionell verankerte Religiösität, ethische Moral- und Wertvorstellungen geraten zusehends ins Wanken. Neue Götzen ersetzen den alten Gott. Das neue Licht-Spiel von Gewalt und Leidenschaft ersetzt den herkömmlichen Gottesdienst. Scharfsichtig hat Dennis Hopper diesen kulturellen und spirituellen Wandel in seinem Film aufgezeigt: Die neuen Götter kommen aus Hollywood.