Superman - The Movie

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 1978 / UK
Genre Fantasy-Abenteuer
Kinostart 30. November -0001
Regie Richard Donner
Drehbuch Mario Puzo, Robert Benton, David Newman, Leslie Newman
Vorlage Jerry Siegel, Joe Shuster
Kamera Geoffrey Unsworth
Schnitt Stuart Baird
Musik John Williams
Länge 127 Minuten
Darsteller
Christopher Reeve Clark Kent
Marlon Brando Jor-El
Gene Hackman Lex Luthor
Margot Kidder
Ned Beatty
Maria Schell

Kritiken

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein großer Spaß: einer der berühmtesten Comic-Helden kämpft in der Hauptstadt Metropolis gegen das Übel der Welt - dynamisch, aufregend, phantasievoll.

Filmstarts.de: „War Superman in seiner Entstehungszeit – den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts – so etwas wie eine „un“-menschliche Führerfigur voll Adel und Edelmut, die der im wirtschaftlichen und politischen Chaos versinkenden Welt den Fantasy-Retter bescherte – eine geradezu unreligiös-religiöse Figur mit Jor-El als Quasi-Gott und Kal-El als Quasi-Jesus –, so wird in Donners Superman-Adaption die Geschichte vom blau-rot-gelben Weltenretter bereits deutlich in Ironie getaucht. Allein die „praktische“ Persönlichkeitsspaltung zwischen Kal-El als nicht-rauchendem, perfekt aussehendem und gesinnungsethisch einwandfreien Helden hier, und Kal-El als dem unbeholfenen, tollpatschigen, mit scheußlicher Brille und ebenso grauslichem Haarschnitt werkelnden Clark als Repräsentant einer hilfebedürftigen, unvollkommenen, sich immer wieder in Katastrophen stürzenden Menschheit nimmt Donner zum Anlass deutlicher satirischer Verzerrung des Originals."

Fuenf-Filmfreunde.de: Die nostalgische, an Norman Rockwell-Bilder erinnernde Welt der Familie Kent ist auch heute noch von ungebrochener Bildgewalt. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen kombiniert mit auch heute noch schicken Tricks (etwa Superboys Wettlauf gegen einen Zug), verleihen dem Film echte Größe. Humorvoll, aber nicht albern werden Clarks Jugendjahre zusammengefasst, kleine Vignetten die einen Einblick in die Welt eines Jungen geben, der lernen muß mit seinen Kräften umzugehen. Hervorragende Nebendarsteller wie Glenn Ford als Clarks Adoptivvater, verschaffen es diesem ersten Teil, dem Pflichtteil des Films die notwendige Ernsthaftigkeit zu geben.

Bemerkungen

Das Budget für den ersten SUPERMAN betrug 35 Millionen Dollar. Ein wirklich professionelles Werk: Das Drehbuch schrieben Mario Puzo ("Der Pate"), Robert Benton ("Ein Platz im Herzen"), sowie David und Leslie Newman ("Bonnie und Clyde"). Hinter der Kamera stand Geoffrey Unsworth, der bereits einen OSCAR für "Tess" gewann. Ebenso hochkarätig - der Komponist John Williams, der den OSCAR für die Musik von "Schindlers Liste" gewann. Auch SUPERMAN ging bei der OSCAR-Verleihung 1978 nicht leer aus: Für die Special effects von Colin Chilvers und seinem Team gab es einen SONDEROSCAR. Der Film wurde außerdem mit der GOLDENEN LEINWAND ausgezeichnet. Christopher Reeve erhielt für seine Rolle 1979 den BRITISH ACADEMY AWARD for Best Actor. Marlon Brando ließ sich seinen Kurzauftritt als Supermans Vater mit satten 2,5 Millionen Dollar Gage bezahlen.

Geht man die Besetzungsliste des Films durch, so könnte man meinen, auf den Darstellern laste ein Fluch: Margot Kidder wurde am 25. April 1996 völlig verwahrlost und verwirrt in einem Hinterhof in Los Angeles aufgefunden. Marlon Brandos Sohn erschoß in seinem Haus den Freund seiner Schwester. Maria Schell versuchte, sich das Leben zu nehmen und hat finanzielle Probleme.

Christopher Reeve ist seit seinem Sturz vom Pferd am 27. Mai 1995 gelähmt. Christopher Reeve erholt sich zur Zeit in einem Rehabilitationszentrum in Virginia. Er absolviert täglich ein hartes Training, damit er sich wieder bewegen kann - er will seine Lähmung überwinden, und die Ärzte geben ihm gute Chancen. Trotz seines eigenen Leidens ist Reeve unermüdlich in zahlreichen karitativen Einrichtungen tätig.

Produktion

Dovemead

  



 

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