Strange Days
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Playboy 01/1996: Apokalyptischer Adrenalin-Thriller ... eine packend inszenierte Geschichte um Gewalt, Rassismus und Humanitätsverfall, die zudem noch zum Nachdenken zwingt.
Süddeutsche Zeitung 08.09.1995: Auch Bigelow unternimmt, unterstützt von ihrem ehemaligen Mann James Cameron, eine Kino-Tour de Force. Im Mittelpunkt steht das "Playback", ein "neues" Verfahren, mit dem die Menschen im Cyberspace-Zeitalter fremde Erfahrungen so intensiv nacherleben können wie nie zuvor. Ein Verfahren, das Bigelow unter radikalem Einsatz aller filmischen Techniken von heute simuliert: gnadenlos harter Schnitt, überwältigender Sound, Gewalt bis an die Schmerzgrenze - das Kino als Hexenkessel.
Zoom 02/1996: Teils "Film Noir", teils medienkritischer Diskurs, teils Endzeit-Fresko, vermag das hektisch-chaotische, aber auch repetitive Spektakel nicht ganz zu überzeugen, bleibt aber allemal eine eigenwillige und diskussionswürdige Variante des ermüdenden Action-Genres.
Bemerkungen
Format: CinemaScope. Klang: Dolby Stereo DR. Wiederaufführung in D: 1999-12-16 (Verleih: Jugendfilm).
Produktion
James Cameron, Steven-Charles Jaffe