Spiderman - Der Spinnenmensch
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Die Welt: Was den Spinnenmann und seine wahrhaft haarsträubenden Abenteuer auszeichnet, ist ihre köstliche Selbstironie ... ein bißchen homerisches Gelächter klingt bei Spidermans tolldreisten Erlebnissen mit.
Kurier: Kintopp in Reinkultur.
Bemerkungen
Der US-Comic-Zeichner Stan Lee ersann 1962 mit der Figur des "Spider-Man" einen unbesiegbaren Superhelden, der im Privatleben ein unsicherer, von Selbstzweifeln und Alltagsnöten geplagter New Yorker Student ist, der durch den Biß einer radioaktiv verseuchten Spinne jedoch übermenschliche Fähigkeiten erlangt. "Bei den Figuren, die ich mir vorstellte, sollten die Leute mitfühlen. Dazu mußten meine Helden verletzbar sein, sich wie wirkliche Menschen verhalten. Und durch intelligente Dialoge sollten meine Comics auch Leser mit einem IQ höher als 12 erreichen", erläutert der Zeichner seine Motivation. Von Spidermans Abenteuern, die auch in Deutschland seit 25 Jahren eine begeisterte Fangemeinde finden, werden in den USA in vier parallel erscheinenden Heft-Reihen monatlich circa 400.000 Exemplare verkauft. Stan Lee, der für den berühmten Comic-Verlag "Marvel" auch "The Mighty Thor" und "The Incredible Hulk" ersann, gilt mittlerweile als Kultfigur und ist in den USA als Vortragsreisender von Universität zu Universität unterwegs. In diesem ursprünglich als Pilotfilm zu einer TV-Serie konzipierten Film wurde neben Action, Gefühl und Ironie auch mit Special Effects nicht gegeizt. Regisseur E. W. Swackhamer drehte neben "Quincy - Mord im Rathaus" u. a. auch "Der Privatdetektiv" und "Flirt mit dem Tod - Eine gnadenlose Affäre". Spiderman-Darsteller Nicholas Hammond war an der Seite von Raquel Welch in Di Drews "Trouble in Paradise" zu sehen.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 2002 | Beste visuelle Effekte | John Dykstra, Scott Stokdyk, Anthony LaMolinara, John Frazier |
| nom | 2002 | Bester Ton | Kevin O'Connell, Greg P. Russell, Ed Novick |