Sophie Scholl - Die letzten Tage
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Sophie Scholl – Die letzten Tage ist das sensible Porträt einer 21-jährigen, lebensfrohen Studentin, die für die Idee der „Weißen Rose“ zum Tode verurteilt wurde. Der Film schildert die letzten sechs Tage (17. bis 22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer persönlichen Perspektive. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst und alle anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung. Der Film hält sich – so weit es geht – streng an die historischen Fakten (Original-Vernehmungsprotokolle), ist aber als Spielfilm geschrieben und inszeniert. Mit Feinfühligkeit und erfrischend unverkrampftem Blick auf die Geschichte gelingt es dem jungen Regisseur Marc Rothemund („Die Hoffnung stirbt zuletzt“), die fast schon mythische Identifikationsfigur Sophie Scholl wieder zum Leben zu erwecken.
film-dienst 04/2005: Nicht zuletzt durch das großartige Spiel der Darsteller ein erschütterndes Zeitdokument.
Produktion
Fred Breinersdorfer, Sven Burgemeister, Christoph Müller, Marc Rothemund
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