Solaris
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Steven Soderbergh, dessen Arbeit so unterschiedliche Filme wie den Oscar-prämierten Traffic sowie den Ensemble-Film Oceans Eleven umfassen, präsentiert seine einzigartige Vision von Solaris, eine Geschichte um Liebe, Wiedergutmachung und zweite Chancen. In Anlehnung an Stanislaw Lems Roman ist ihnen ein packendes Psychodrama gelungen: gleichzeitig ein Mystery-Abenteuer über einen geheimnisvollen Planeten voller ungeahnter Mächte, sowie eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die buchstäblich weit über den Tod hinaus geht. Von Steven Soderbergh als "eine Mischung aus 2001 - Odyssee im Weltraum und Der letzte Tango von Paris beschrieben, erwartet den Zuschauer ein faszinierendes Filmereignis, das die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft überschreitet.
Rhein-Zeitung 7. März 2003: Soderbergh ist mit Solaris nicht nur einer seiner anspruchsvollsten Filme gelungen. Auch holte er aus dem smarten George Clooney eine beeindruckende schauspielerische Leistung heraus, der das bisweilen unspektakuläre Geschehen meisterhaft schultert. Die zunehmend verworrene Geschichte um Realitäten, Fiktion und trügerische Erinnerungen verlangt dem Zuschauer jede Menge Konzentration ab. Trotz des hohen Anspruchs und des Verzichts auf jeglichen Action-Firlefanz ist Soderbergh ein fesselndes SF-Drama gelungen, das durch den feinfühligen Einsatz von Emotion und Tiefgang besticht.
film-dienst 05/2003: der des intellektuellen Autorenkinos.
Bemerkungen
Der Roman "Solaris" von Stanislaw Lem wurde bereits 1972 vom sowjetischen Regisseur Tarkovski zum ersten Mal verfilmt - und das Ergebnis sorgte damals wie heute für erbitterte Kontroversen. Die einen sehen Tarkovskis Film als Meisterwerk der Science-Fiction-Verfilmung, die anderen werfen ihm die völlige Unvereinbarkeit mit Lems Romanvorlage vor.
Produktion
James Cameron, Rae Sanchini, Jon Landau