Shutter Island
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
kino.de 2010-02: Ein starkes Stück Pulp Fiction, ein wild geplottetes Horrorszenario, das zahllose falsche Fährten auslegt und dabei auch schon mal derbe den Holzhammer auspackt, um den Leser von seinem gut gehüteten und doch so offensichtlichen Geheimnis abzulenken.
Sascha Keilholz (critic.de) 2010-02: Dem Zuschauer gibt die Romanverfilmung nicht nur auf der Plotebene arithmetische Rätsel auf. (...) Misst man den Perfektionisten Scorsese jedoch an seinen Meilensteinen, lässt sich Ähnliches wie bereits bei The Departed beobachten und konstatieren. Auch dort fügte der Amerikaner dem asiatischen Original Infernal Affairs (Wu jianduo, 2000) einiges hinzu. Mit dem Resultat, einen guten Film vorzulegen, der allerdings nicht an das Ausgangsmaterial heranreicht.
Tobias Kniebe (sueddeutsche.de) 2010-02: Das finale Rätsel von Shutter Island bleibt ungelöst: Wie ein so großer Regisseur in einen so großen Irrtum hineingeraten konnte.
Gunar Decker (Neues Deutschland) 2010-02: Scorsese zeigt uns einen virtuosen Totentanz im Dämmerlicht einer untergehenden Zivilisation. Wahrheit? Eine Frage der Dosis! Das Personal dieser Insel-Anstalt: erstklassig besetzt, von Ben Kingsley als komplett undurchschaubarem Anstaltsleiter bis zum bedrohlichen Max von Sydow als altem Arzt mit stark deutschem Akzent. (...) Scorsese beweist sich mit »Shutter Island« wiederum als Visionär der noch ungeträumten Möglichkeiten unserer weiteren Menschwerdung – oder der weiteren Entmenschlichung.
Produktion
Martin Scorsese
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