Schnee am Kilimandscharo
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Eigentlich gab es nur schlechte Vorzeichen: Eine Kurzgeschichte von Ernest Hemingway mit autobiografischen Zügen wurde auf Spielfilmlänge gestreckt, alle wichtigen Afrika-Szenen entstanden im Studio, und einige US-Kinobesitzer befürchteten ein finanzielles Fiasko, weil viele Zuschauer das Wort "Kilimandscharo" nicht kannten. Die Charaktere bewegten den Zuschauer zu wenig, er konnte sich kaum mit ihnen anfreunden und so blieben die suggerierten Gefühle zumeist plakativ. Aber Henry Kings Melodram wurde trotzdem ein Kassenhit und gilt heute als wahrscheinlich eine der besten Hemingway-Verfilmungen überhaupt - eine an das Medium Film angepaßte Übertragung der kargen Prosa. Der smarte Gregory Peck war nicht die offensichtlichste Wahl für Hemingways kantigen Protagonisten. Doch seine vielschichtige Darstellung eröffnete neue Perspektiven des Hemingway-Helden - gab ihm vor allem Sensibilität. Ava Gardner als Cynthia war die Wunschbesetzung des Autors, der sie als "schönste Frau der Welt" bezeichnete.
Lexikon des internationalen Films: Zügiger Episodenfilm nach der Erzählung von Ernest Hemingway, publikumswirksam inszeniert, doch weit davon entfernt, die Charakterdarstellung und atmosphärische Dichte der Vorlage zu erreichen.
Bemerkungen
Videostart: 1991-07.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1952 | Beste Kamera | Leon Shamroy |
| nom | 1952 | Bestes Szenenbild | Lyle Wheeler, John DeCuir, Thomas Little, Paul F. Fox |
Produktion
Darryl P. Zanuck für 20th Century Fox