Schloß des Schreckens
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Obwohl manches Detail Jamesscher Fabulierkunst vergröbert wurde und man etwas Wert auf eine psychologische Interpretation gelegt hat, zählt diese Adaption zu den besten des Geisterfilmgenres; dies nicht zuletzt dank der einfühlsam-phantasievollen Fotografie von Freddie Francis, der sich auch als Horrorfilmregisseur einen Namen gemacht hat.
TV Spielfilm: Außerordentlich gespentischer Thriller!
Bemerkungen
Henry James (1843 bis 1916), einer der Schöpfer des modernen psychologischen Romans, beschrieb in seinen Werken vornehmlich den von ihm so bewunderten Lebensstil der englischen Aristokratie. In seiner phantastischen Erzählung "The Turn of the Screw" ("Die sündigen Engel", 1897) schildert James darüber hinaus transzendentale Vorgänge, die mit dem menschlichen Verstand kaum erklärbar sind. Die Drehbuchautoren - darunter so namhafte Literaten wie Jack Mortimer und Truman Capote - unternahmen mit Regisseur Jack Clayton ("Der Weg nach oben", 1958) den Versuch, diese unsichtbare und unerklärbare Welt böser Dämonen filmisch zu gestalten.