Scherbentanz
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Süddeutsche Zeitung: Für die Verfilmung hat der Autor sich Jürgen Vogel, Nadja Uhl und Margit Carstensen geholt. Und hat eine furiose Abrechnung mit der deutschen Dekadenz gedreht, eine fiebrige Mischung von Böllscher Mittelstandsmoral und visconti- imprägniertem Todestrieb.
Der Spiegel: Ein bitterböses und zugleich anrührendes Drama.
Sächsische Zeitung: Ein umwerfender Roman, in dem sich Lachen und Weinen in atemberaubendem Tempo um den Sinn des Seins und den Widersinn vielen Tuns drehen - intelligent, böse, traurig und mit einem Humor von der Härte der Schläge, die einst Chandlers Philip Marlowe einsteckte.
Bemerkungen
Nach seinem erfolgreichen Roman scherbentanz, der im Frühjahr 2002 bei der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen ist, malt Drehbuchautor, Schriftsteller und Regisseur Chris Kraus das Inferno familiärer Bindung wie ein Menetekel an die Wand: unentrinnbar, grausam, zart und komisch.
Produktion
Norbert W. Daldrop, Joseph Rau, Monika Kintner, Meike Kordes, avcommunication AG Ludwigsburg, SWR, ARTE und BR, mit Unterstützung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg