Schatten und Nebel
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
multimedia: Woody Allens kluger, skurril humorvoller Film mit gekonnten stilistischen Anlehnungen an das (europäische) Kino der zwanziger Jahre bietet feinste Unterhaltung und Denkanstöße in der ihm typischen Art, wobei diesmal sogar ein hellerer Silberstreif über dem Alltagsnebel zu erkennen ist.
Fischer Film Almanach 1993: Wie stets hält Allen souverän die Balance zwischen Komik, Ironie, Tragik und Satire. Die Plansequenzen der Kamera sind von Einfällen sprühende visuelle Gedichte, der Dialogwitz brilliert und, eine Zeichen des Humanisten Allen, seine Personen finden zu sich und zueinander, auch wenn sie die letzten Rätsel ihres Daseins nicht lösen werden. Ein zutiefst philosophischer und überaus unterhaltsamer Film und ein Meisterwerk.
Lexikon des internationalen Films: Philosophisches Traumspiel, das in virtuoser Weise die äußere Handlung mit der thematischen Reflexion über Gott, das Böse, die Liebe und die Kraft der Illusionen verbindet.
Bemerkungen
Deutsche Erstaufführung: 15. Februar 1992 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin
Produktion
Jack Rollins, Charles H. Joffe für Orion