Samaria
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Der koreanische Regisseur Kim Ki-Duk, mit Samaria Gewinner des Silbernen Bären für die Beste Regie bei der Berlinale 2004, kann ohne Übertreibung als Shooting-Star der internationalen Filmkunstszene bezeichnet werden. Nach dem großen Erfolg mit „Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und Frühling“ konnte Kim Ki-Duk beim Filmfestival von Venedig mit seinem allerneuesten Film „3-Iron (Binjip)“ den Regie-Preis gewinnen. Diese Bilanz innerhalb eines Jahres spricht für die Qualität dieses Regisseurs. Mit „Samaria“, einer humanisitschen und verstörenden Parabel über Schuld, Erlösung und Barmherzigkeit präsentiert sich Ki-Duk Kim als einer der interessantesten Autorenfilmer seiner Generation.
Berliner Morgenpost: Samaria – Kim Ki-Duks fast philosophische Reflexion über den Verlust der Kindheit. Kim Ki-Duk besitzt einen scharfen Blick für die Perversitäten der koreanischen Gesellschaft und die Fähigkeit, sie zum bitterstmöglichen Ende voranzutreiben. Auch in Samaria rast der Zug des Verhängnisses wie auf Schienen des Schicksals auf den Abgrund zu, dock Kim Ki-Duk gestattet ihm diesmal kurz davor einen Zwischenhalt.
Film O1: Der Einfluss der Malerei weht in den verwaschenen pastelfarbenen Bildern nach, aus denen in gedehnten Einstellungen eine Poesie des Erbarmens ensteht, die Elend und Brutatlität nie romantisiert, sondern stes auf die Verhältnisse zurückverweist, denen sie geschuldet sind.
Produktion
Jae Jeong-Min