SAW VI

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 2009 / USA
Genre Horror
Film-Verleih KINOWELT GmbH
Kinostart 03. Dezember 2009
Regie Kevin Greutert
Drehbuch Marcus Dunstan, Patrick Melton
Kamera David A. Armstrong
Schnitt Andrew Coutts
Musik Charlie Clouser
Länge 91 Minuten
Darsteller
Tobin Bell Jigsaw / John
Costas Mandylor Mark Hoffman
Mark Rolston Dan Erickson
Betsy Russell Jill Tuck
Shawnee Smith Amanda Young
Peter Outerbridge William Easton

Kritiken

Christoph Petersen, filmstarts.de: Schrieben wir in unserer Kritik zu „Saw V“ noch, dass Costas Mandylor (Toxic) als Hoffman den echten Jigsaw nicht ersetzen könnte, stellt der Schüler den Meister nun zumindest im sechsten Teil in den Schatten. […] Tobin Bell hingegen wirkt als Jigsaw, […], arg zahnlos und wenig furchterregend. Natürlich bleibt Jigsaw das Gesicht der „Saw“-Reihe - doch dieser Teil hätte ohne seine bemüht ins Skript gepressten Auftritte wohl kaum etwas verloren. […] Fazit: Während der Kern um Williams Überlebenskampf seine Schuldigkeit als Folter-Thriller durchaus erfüllt, hätte sich „Saw 6“ seinen platten Kommentar zur Kapitalismuskrise und die zwar Franchise-typischen, aber den Film dennoch extrem ausbremsenden Rückblenden besser gespart.

Jochen Werner, critic.de: Diese blutig-überspitzte Form des Widerstandes gegen gesellschaftliche Missstände zählt, in all ihrer politisch bewusst unkorrekten Amoralität, zum legitimen Handwerkszeug des sozialkritischen Splatterkinos. Die tatsächliche intellektuelle Leistung von Saw 6 jedoch besteht darin, diesen Diskurs weiterzuführen und ihn darüber hinaus jenseits der Glorifizierung in seinem Umkippen in den bloßen, selbstzweckhaften Gewaltrausch zu porträtieren.

Carlos Corbelle, Filmreporter.de: Mit jeder weiteren Fortsetzung verliert die "Saw"-Reihe an Originalität. Der erste Teil konnte noch durch clever konstruierte Wendungen und eine stringente Handlung überzeugen. So drastisch die zahlreichen Schock-Momente sind - sie dienen in erster Linie der Entwicklung der Geschichte. Inzwischen läuft alles nach bekannten Mustern ab und die Folterszenen geraten zunehmend zum Selbstzweck. Bereits der Prolog von "Saw VI" macht dies deutlich. Zwei Kredithaie sind in der Gewalt des Killers und müssen sich gegenseitig Körperteile abschneiden, um am Leben bleiben zu dürfen. Inhaltlich hat die Szene kaum Relevanz. Ziel ist, die Opfer Jigsaws auf möglichst perfide Weise sterben zu lassen. Dabei erzeugt das Horrorwerk durch seine Hochglanzbilder und die schnellen Schnitte eine euphemistische Videoclip-Ästhetik, die der gezeigten Brutalität nicht gerecht wird. Etwas scheinheilig wirkt die implizite Kritik des Filmes an der menschenunwürdigen Bürokratie des amerikanischen Gesundheitswesens.

Bemerkungen

SAW ist nun die erfolgreichste Reihe in der Geschichte des Horrorfilms. Allein die ersten drei Teile haben weltweit im Kino insgesamt 400 Millionen Dollar eingespielt, über 13 Millionen DVDs wurden von ihnen verkauft. Im vierten Teil tauchen die Fans nun noch tiefer in die Psyche des wahnsinnigen Serienmörders ein. Wie kann er sein Treiben noch über den eigenen Tod hinaus fortsetzen?

Produktion

Mark Burg, Oren Koules

Kommentare

max missal
15.04.2010 - 13:51
der behinderste film der welt ich liebe vicky MAX + VICKY
tobias
15.04.2010 - 13:47
einfach scheiße !!!! echt ey
  



 

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Kommentare

max missal am 15.04.10
der behinderste film der welt i...
tobias am 15.04.10
einfach scheiße !!!! echt ey