Roter Drache (2001)
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Cinema 11/2002: Obwohl Ratner als Regisseur seichter Komödien denkbar ungeeignet schien, um gnadenlosen Psychohorror zu inszenieren, überzeugt der Film: "Roter Drache" zerrt an den Nerven, gerade weil er vieles suggeriert und nicht, wie "Hannibal", zum opernhaften Blutrausch verkommt. dass bei einer US-Testvorführung die Zuschauer an einigen Stellen lachten, konnte Ralph Fiennes nicht nachvollziehen. "Äußerst seltsam", befand der Brite. Weiß er nicht, dass Lachen oft die einzige Reaktion ist auf Schrecknisse, die uns überfordern?
(TV-Movie) 23/2002: Überflüssig, nervig, reine Geschäftemacherei - so lautet häufig das Urteil über die anhaltende Flut an Hollywood-Remakes. Auf "Roter Drache" trifft das nicht zu: Regisseur Brett Ratner hat die Romanvorlage von US-Autor Thomas Harris auf geniale Weise umgesetzt. Hier stimmt einfach alles: logische Story, tolle Kulissen und ein grandioser Anthony Hopkins. Fazit: ein Schocker der Extraklasse - mindestens so gut wie "Das Schweigen der Lämmer". Mitzittern!
Produktion
Dino De Laurentiis, Martha De Laurentiis