Robert Siodmak
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deutscher Regisseur; * 08. August 1900 in Dresden; † 10. März 1973 in Locarno
begann seine Karriere als Verfasser von Zwischentiteln am Ende der Stummfilmära. Durch seine erste Regiearbeit, den Kurzfilm "Menschen am Sonntag" (1930), wurde die Ufa auf ihn aufmerksam. Mit seinen folgenden Arbeiten, vor allem "Brennendes Geheimnis" (1933), empfahl sich der Dresdener als Meister von Milieu- und Charakterstudien und erlangte in den vierziger Jahren in Hollywood, wohin er wegen seiner jüdischen Abstammung ausgewandert war, Weltgeltung mit seinen Psychothrillern ("Unter Verdacht", 1944, "Die Wendeltreppe", 1945).
1955 nach Deutschland zurückgekehrt, lieferte Siodmak mit der Geschichte des Massenmörders Lüdke ("Nachts, wenn der Teufel kam", 1957), dessen Fall in der NS-Zeit verschwiegen wurde, eine beklemmende pathologische wie zeitkritische Studie.
Filmografie - Regisseur
- 1932 - Quick (Quick)
- 1944 - Unter Verdacht (The Suspect)
- 1945 - Die Wendeltreppe (The Spiral Staircase)
- 1947 - Rächer der Unterwelt (-)
- 1952 - Der rote Korsar (The Crimson Pirate)
- 1957 - Nachts, wenn der Teufel kam (-)
- 1959 - Katja, die ungekrönte Kaiserin (Katia)
- 1964 - Der Schut (Der Schut)
- 1965 - Der Schatz der Azteken ()
- 1965 - Die Pyramide des Sonnengottes (-)
- 1968 - Kampf um Rom 1 (Kampf um Rom 1)
- 1968 - Kampf um Rom 2 (Kampf um Rom 2)
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Film |
|---|---|---|---|
| nom | 1946 | Best Director | -- |