Riders
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "Riders" ist ein Action- und Stuntgewitter mit wilden Dauercrashs und halsbrecherischen Extremsporteinlagen, wie man sie im Kino noch niemals gesehen hat. Stephen Dorff (Blade) und Natasha Henstridge (Ghosts Of Mars) sorgen für das nötige Starpotential, in diesem adrenalingeladenen Powercocktail, dessen Rasanz alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.
film-dienst 2002-19: Vier Räuber, die sich inmitten einer Reihe spektakulärer Raubzüge mit einem korrupten Ermittler der Polizei auseinandersetzen müssen, kommen der Mafia in die Quere, die einen Killer auf das Quartett ansetzt. Wilde Stunts und flotte Sprüche sollen die handwerklichen Schlampereien eines unterdurchschnittlichen Actionfilms verdecken, der sich auf die vermeintliche Attraktivität diverser Extremsportarten verlässt, ohne damit mehr als plakativ-plumpen Körperkult zu betreiben.
Bemerkungen
Das Originaldrehbuch von Mark Ezra wurde von Gérard Pirès adaptiert, der eine Reihe von Actionszenen (Auto- und Truckverfolgungsjagden sowie Stunts) hinzufügte.
Dreharbeiten
Der Dreh begann im Jahr 2001 mit einem 14-wöchigen Aufenthalt in Montreal. Die Wahl der Stadt erlaubte es dem Regisseur, Actionszenen zu drehen, wie man sie noch niemals vorher im Kino gesehen hat: Hochgeschwindigkeitsjagden durch die Innenstadt; Helikopter im Sturzflug in den Großstadtschluchten - die Stadtregierung hatte keine Ahnung, was der Filmemacher sich alles ausgemalt hatte.
Probleme stellten sich den Filmemachern von unerwarteter Seite. Produzent Eric Altmeyer erinnert sich: "Eine der wichtigsten Locations war eine Brücke, von der die Helden bei einem Fluchtversuch einen Basejump wagen. Tatsächlich gab es weder in Kanada noch in Frankreich solch eine Brücke, die hoch genug für unsere Bedürfnisse gewesen wäre. Schließlich fanden wir ein Exemplar, in einem entlegenen Winkel der USA.
Produktion
Eric und Nicolas Altmeyer, Claude Leger, Michael Lionello Cowan


