Ride With The Devil
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: "Ride With The Devil" ist alles andere als ein verklärtes Heldenepos. Mit epischer Wucht und visueller Kraft zeichnet Meisterregisseur Ang Lee ("Der Eissturm", "Sinn und Sinnlichkeit") ein ganz anderes Bild jener Zeit: Seine Helden sind weder Soldaten, noch kämpfen sie auf den großen Schlachtfeldern. Für ihn stehen die Menschen im Vordergrund, die ihre Jugend verlieren, weil sie in eine falsche Zeit hinein geboren wurden. Menschen, die sich schuldig machen und ihre Unschuld verlieren, weil sie an ihre Ideale glauben.
Rüdiger Rapke (TV Movie) 2001-01: In endlosen Dialogen fragen sich die jungen Soldaten nach dem Sinn ihres Tuns - ohne dabei griffige Antworten zu finden. Ähnlich geht's dem Zuschauer. Der Taiwaner Ang Lee ("Der Eissturm") verbannte jedes Pathos und setzte in seinem Historien-Epos voll auf Psychologie. Resultat: ein schön bebilderter Langweiler.
Cinema 2001-01: Regisseur Ang Lees Interpretation amerikanischer Geschichte verkommt jedoch zu einer langatmigen Western-Parade.
Bemerkungen
Format: Cinemascope. Klang: Dolby SRD. Videostart: 2002-01-14. DVD: 2002-01-14.
Produktion
James Schamus, Ted Hope, Robert F. Colesberry für God Machine Production