Richard III
Aus Film-Lexikon.de
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Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Shakespeare ganz anders: Für seine Filmversion des berühmten Königsdramas hat Regisseur und Co-Autor Richard Loncraine das Stück in einem imaginären England der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts angesiedelt. Während die Shakespeare-Texte (leicht gekürzt) geblieben sind, verleiht das erkennbare moderne Ambiente dem Klassiker eine erschreckende Aktualität. Mit einem beachtlichen Staraufgebot und großem visuellen Einfallsreichtum inszenierte Loncraine das blutige Geschehen um den körperlich deformierten, aber charismatischen Richard, Herzog von Gloucester, der nur einen Traum hat: König von England zu werden.Intelligent und intrigant, skrupellos und im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehend, erreicht Machtmensch Richard sein Ziel, den Thron von England zu besteigen - und scheitert dennoch.
Tagesspiegel Berlin: Kühn inszenierte Richard Loncraine die bisher furioseste Filmversion dieses Königsdramas.
Bemerkungen
Format: 35 mm. Klang: Dolby Stereo SR. Videostart: 10. Februar 1997. DVD: 1999-06-04.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1995 | Bestes Kostümdesign | Shuna Harwood |
| nom | 1995 | Bestes Szenenbild | Tony Burrough |
| nom | 1956 | Bester Hauptdarsteller | Laurence Olivier |
Produktion
Stephen Bayly, Lisa Katselas Paré für Mayfair Entertainment