Reservoir Dogs - Wilde Hunde
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Rhein Main Presse: In "Reservoir Dogs" von 1991 quillt noch mehr Blut, wuchert noch mehr bösartiger Humor als in "Pulp Fiction" ... Eine brillante Besetzung ... Einstellungen von zum Teil strapaziöser Länge brechen - das scheint für Tarantino typisch zu sein - scharfe Schnitte und Rückblenden auf. Die sinnlos grausame Logik von Gangstern und Polizei wird unerbittlich auf die Spitze getrieben, blutige Realitäten werden kraß kontrastiert mit fröhlicher Bubblegum-Musik und kindisch-banalen Streitgesprächen über Sport und Frauen.
Journal Frankfurt: Knallharter, ironischer Gangsterfilm um einen Überfall, der gründlich danebengeht. Kult!
Zoom: Die Dialoge und die Rückblendenmontage sind hervorragend und charakterisieren die einzelnen Gangster genau. Gewalttätig bis an die Schmerzgrenze, erweist sich der Film als Erstlingswerk eines talentierten Regisseurs.
Bemerkungen
Format: 35 mm. Fünftes Drehbuch und Regiedebüt von Quentin Tarantino. Die Dreharbeiten begannen am 29. Juli 1991 und dauerten fünf Wochen, gedreht wurde hauptsächlich in Los Angeles und Umgebung. Erste Aufführung: 21. Januar 1991 beim Sundance Film Festival in Park City/Utah
Produktion
Lawrence Bender für Live Entertainment