Red River
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Selten erreichte ein Film dieses Genres eine solche perfekte Harmonie in Dramaturgie, Kameraführung, Musik, Landschaftsfotografie und Besetzung.
Kölner Stadt-Anzeiger: Einer der großen Western, visuell aufregend in Szene gesetzt. / Ein großer, kraftvoll inszenierter Western. ... Wunderbare Kameraarbeit von Russell Harlan.
Bemerkungen
Mit "Red River" schuf Howard Hawks seinen ersten großen Western, der heute zu den Klassikern des Genres zählt. Seine Geschichte, entstanden nach dem ersten Westerndrehbuch des Autors Borden Chase, beruht auf authentischen Begebenheiten dem legendären Viehtreck auf dem Chisholm Trail von Laredo in Texas nach Abilene in Missouri (1853). Gary Cooper sollte zunächst die Rolle des Dunson spielen, doch er verlangte liebenswürdigere Eigenschaften für die Figur. Hawks lehnte ab und wählte John Wayne, mit dem er noch nie gearbeitet hatte: "Du wirst bald ein alter Mann sein und solltest dich besser beizeiten daran gewöhnen. Es wäre sowieso besser für dich, du würdest dich langsam auf Charakterrollen verlegen statt dem Quatsch, den du dauernd spielst", soll er zu Wayne gesagt haben. Wayne nutzte die Chance, er nutzte aber auch die Chance, Hawks etwas über das Inszenieren eines Western beizubringen: "Was Hawks über Western wußte, war soviel wie ein Napf voll warmer Spucke" (beides zit. nach Joe Hembus). Hawks und Wayne lernten viel voneinander, dem Duo hat die Kinogeschichte die beiden Western-Sternstunden "Rio Bravo" und "El Dorado" zu verdanken. Der Film wurde auch kurzfristig unter dem Titel "Panik am roten Fluß" geführt.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1948 | Bestes Originaldrehbuch | Borden Chase |
| nom | 1948 | Bester Schnitt | Christian Nyby |