Ray
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Der Film ist das einfühlsame Portrait eines Mannes, der sich - arm, blind und hineingeboren in einen durch Rassendiskriminierung geprägten us-amerikanischen Süden - aufmachte, soziale und künstlerische Barrieren nieder zu brechen und dadurch auch Amerikas Musik für immer veränderte. Und es ist auch die ur-amerikanische Geschichte vom Kampf eines Mannes mit seinem eigenen Schicksal. ist das erste musikalische Biopic-Epos, das die faszinierende Geschichte der us-amerikanischen Soul-Legende Ray Charles erzählt. Ganze 15 Jahre hat es gedauert, bis der Oscar-prämierte Regisseur Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman") diesen Film endlich auf die Leinwand bringen konnte. In der Titelrolle sehen wir den großartigen Charakterdarsteller Jamie Foxx ("Collateral") in einer unvergesslichen Performance.
Boris Fust (Rhein-Zeitung 7. Januar 2005): Der Film zeichnet die wichtigsten Etappen der Ausnahme-Karriere nach. Ray bemüht sich um eine dokumentarische Distanz und schildert den Künstler nicht als einen makellosen Helden, sondern zeigt ihn als Ehebrecher, zwischenzeitliches Drogenwrack und schlitzohrigen Geschäftsmann. Die historischen Begebenheiten hat man freilich dramaturgisch überzeichnet: So erscheint es unplausibel, Ray Charles habe die entscheidende Hook-Line von "Hit the Road Jack" während einer Eifersuchtsattacke seiner Background-Sängerin Margie Hendricks (Regina King) erdacht. Und dass er deshalb erblindete, weil er als Kind den Tod seines Bruders mit ansehen mußste, ist eine Legende.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| | 2004 | Bester Ton | Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer, Steve Cantamessa |
| | 2004 | Bester Hauptdarsteller | Jamie Foxx |
| nom | 2004 | Bester Schnitt | Paul Hirsch |
| nom | 2004 | Bester Film | Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin |
| nom | 2004 | Beste Regie | Taylor Hackford |
| nom | 2004 | Bestes Kostümdesign | Sharen Davis |
Produktion
Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin