Ray

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 2004 / USA
Genre Drama
Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
Kinostart 06. Januar 2005
Regie Taylor Hackford
Drehbuch James L. White
Kamera Pawel Edelman
Schnitt Paul Hirsch
Musik Craig Armstrong
Länge 127 Minuten
Darsteller
Jamie Foxx Ray Charles
Kerry Washington Della Bea Robinson
Clifton Powell Jeff Brown
Harry Lennix Joe Adams
Terrence Dashon Howard Gossie McKee
Larenz Tate Quincy Jones
Richard Schiff Jerry Wexler
Bokeem Woodbine Fathead Newman
Aunjanue Ellis Mary Ann Fisher
Sharon Warren Aretha Robinson
Regina King Margie Hendricks
Curtis Armstrong Ahmet Ertegun

Kritiken

Dirk Jasper: Der Film ist das einfühlsame Portrait eines Mannes, der sich - arm, blind und hineingeboren in einen durch Rassendiskriminierung geprägten us-amerikanischen Süden - aufmachte, soziale und künstlerische Barrieren nieder zu brechen und dadurch auch Amerikas Musik für immer veränderte. Und es ist auch die ur-amerikanische Geschichte vom Kampf eines Mannes mit seinem eigenen Schicksal. ist das erste musikalische Biopic-Epos, das die faszinierende Geschichte der us-amerikanischen Soul-Legende Ray Charles erzählt. Ganze 15 Jahre hat es gedauert, bis der Oscar-prämierte Regisseur Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman") diesen Film endlich auf die Leinwand bringen konnte. In der Titelrolle sehen wir den großartigen Charakterdarsteller Jamie Foxx ("Collateral") in einer unvergesslichen Performance.

Boris Fust (Rhein-Zeitung 7. Januar 2005): Der Film zeichnet die wichtigsten Etappen der Ausnahme-Karriere nach. Ray bemüht sich um eine dokumentarische Distanz und schildert den Künstler nicht als einen makellosen Helden, sondern zeigt ihn als Ehebrecher, zwischenzeitliches Drogenwrack und schlitzohrigen Geschäftsmann. Die historischen Begebenheiten hat man freilich dramaturgisch überzeichnet: So erscheint es unplausibel, Ray Charles habe die entscheidende Hook-Line von "Hit the Road Jack" während einer Eifersuchtsattacke seiner Background-Sängerin Margie Hendricks (Regina King) erdacht. Und dass er deshalb erblindete, weil er als Kind den Tod seines Bruders mit ansehen mußste, ist eine Legende.

Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Name
Bild:oscar.jpg 2004 Bester Ton Scott Millan, Greg Orloff, Bob Beemer, Steve Cantamessa
Bild:oscar.jpg 2004 Bester Hauptdarsteller Jamie Foxx
nom 2004 Bester Schnitt Paul Hirsch
nom 2004 Bester Film Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin
nom 2004 Beste Regie Taylor Hackford
nom 2004 Bestes Kostümdesign Sharen Davis

Produktion

Taylor Hackford, Stuart Benjamin, Howard Baldwin

  



 

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