Radio Days
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Inhaltsverzeichnis |
Kritiken
Dirk Jasper: Woody Allen präsentiert wie ein Discjockey als Erzähler aus dem Off zu den Klängen jener Tage ein buntes Puzzle heiter-wehmütiger Episoden, kontrastiert die Glitzerwelt des damaligen Radio-Showbusiness mit dem Alltag eines liebenswert verschrobenen Familienclans. Dazwischen tummelt sich Mia Farrow als Zigarettenmädchen Sally White, kurzberockt und bei den richtigen Herren auch durchaus entgegenkommend, weil sich wohl nur so der Traum von einer Rundfunkkarriere trotz Sallys Piepsstimme verwirklichen läßt. Die Rechnung der naiven Schönen scheint aufzugehen, Pech allerdings, daß ihr ausgerechnet im entscheidenden Moment die Radiomeldung vom japanischen Überfall auf Pearl Harbour in die Quere kommt.
Lexikon des internationalen Films: Eine liebevoll-treffsichere, charakterreiche und bis in kleinste formale Details stimmige Huldigung an das Leben und an das nachhaltige Bedürfnis, sich im Illusionen zu flüchten.
Rhein-Zeitung 24.12.1996: Gefällige Gesellschaftskomödie.
Bemerkungen
Videostart: April 1988. Format: 35 mm.
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1987 | Bestes Originaldrehbuch | Woody Allen |
| nom | 1987 | Bestes Szenenbild | Santo Loquasto, Carol Joffe, Les Bloom, George DeTitta, Jr. |
Produktion
Robert Greenhut für Rollins And Joffe / Orion Pictures