Quo Vadis
Aus Film-Lexikon.de
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Bemerkungen
Das Leinwandepos "Quo vadis?" aus dem Jahr 1951 gehört zu den monumentalsten Produktionen des Hollywood-Studios MGM. Vorlage war der 1896 erschienene Roman des polnischen Schriftstellers Henryk Sienkiewicz (1846 - 1916). Er wurde in dreißig Weltsprachen übersetzt und brachte dem Autor 1905 den Nobelpreis ein. Schon 1906 entstand eine erste kurze Filmversion des Stoffes. Immer wieder versuchte man sich an dem literarischen Epos, darunter war 1923 auch Georg Jacoby mit Emil Jannings in der Rolle des Nero. Für den Engländer Peter Ustinov (geb. 1921) markierte die Rolle des Neurotikers Nero den Beginn einer glanzvollen internationalen Karriere. Dabei hatte MGM trotz überzeugender Probeaufnahmen lange gezögert, ihm den Part zu geben. Doch das Argument, er sei zu jung, widerlegte Ustinov mit dem historischen Faktum: "Wenn Sie noch länger warten, bin ich zu alt." Ustinov war zu Beginn der Dreharbeiten 30, Nero starb mit 31 Jahren.
Dreharbeiten
1949 begann MGM mit der Planung des Mammutunternehmens "Quo vadis?". Ein Jahr später begann Mervyn LeRoy mit den Dreharbeiten in der römischen Filmstadt Cinecittà. 29 Hauptdarsteller, 30 000 Statisten - darunter auch Sophia Loren -, 63 Löwen, sieben Stier
Auszeichnungen
| N/W | Jahr | Kategorie | Name |
|---|---|---|---|
| nom | 1951 | Bester Nebendarsteller | Leo Genn |
| nom | 1951 | Beste Kamera | Robert Surtees, William V. Skall |
| nom | 1951 | Bester Nebendarsteller | Peter Ustinov |
| nom | 1951 | Beste Filmmusik | Miklos Rozsa |
| nom | 1951 | Bester Film | |
| nom | 1951 | Bester Schnitt | Ralph E. Winters |
| nom | 1951 | Bestes Kostümdesign | Herschel McCoy |
| nom | 1951 | Bestes Szenenbild | William A. Horning, Cedric Gibbons, Edward C. Carfagno, Hugh Hunt |