Planet 51
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
sonypictures.de: Planet 51, das Erstlingswerk von Regisseur Jorge Blanco, ist eine galaktisch große animierte außerirdische Abenteuerkomödie aus der Feder von Joe Stillman, der bereits mit den Drehbüchern zu Shrek 1 &2 bewiesen hat, dass er bei grünen Männchen den richtigen Ton trifft
kino.de: Nicht nur im Budget, sondern auch in Wort- und Bildwitz kann das Kinodebüt der in Madrid ansässigen Illion Animation Studios nicht mit den Pixar-Perlen, "Ice-Age"-Hits und anderen digitalen Hochkarätern mithalten. Sein Reiz liegt nicht in der satirischen, sondern liebevollen Beobachtung einer Welt, in der das Amerika der Fifties in idealisierter Form fortbesteht, inklusive der Paranoia vor Fremdartigkeit. Design und animierter Retro-Look, der Anleihen bei "Zurück in die Zukunft" und anderen Filmhits nimmt, sind attraktiv und wie die Figuren nicht außerirdisch, sondern durch und durch amerikanisch.
filmstarts.de: Für die einen ist es ein harmloser Animationsfilm, für die anderen der längste Werbespot der Welt: Wenn selbst auf dem fernen Planeten eines animierten Films ein irdischer Schokoriegel beworben werden muss, ist die Speerspitze des Product Placements erreicht. Vielleicht waren Jorge Blanco, Javier Abad und Marcos Martinez aber auch schon im Vorfeld skeptisch hinsichtlich der Qualität ihres Werks und wollten so wenigstens etwas von dem Produktionsbudget (immerhin 60 Millionen US-Dollar) durch Reklame wieder einspielen. Denn unter dem Strich ist der Ausflug auf „Planet 51“ trotz einiger interessanter Ansätze nur eine bedeutungslose Nummernrevue ohne jeden Esprit oder Erinnerungswert.
moviesection.de: Mit viel Liebe zum Detail haben die Macher rund um Regieneuling Jorge Blanco die heile Welt vor der Weltraumeroberung zum Leben erweckt. Doch angesichts der Masse an hochwertigen und witzigen Genrevertretern der etablierten Animationsstudios, wie Pixar und Dreamworks, ist die Messlatte hoch angesetzt. Die spanischen Illion Animation Studios liefern mit ihrem Erstlingswerk „Planet 51“ ein technisch erstklassiges Werk ab. Nur wird aus diesen kleinen Referenz-Gimmicks eine altbackene Story gezimmert, die wenig Neues zu bieten hat. Diese idealisierte amerikanische Lebensart ist viel zu brav geraten und es fehlt ihr an den entscheidenden Stellen der nötige Biss.
Produktion
Guy Collins, Ignacio Pérez Dolset