Pi
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Darren Aronofskys preisgekröntes Regiedebüt "Pi" ist ein SF-Thriller, eine eindringliche Reise in die verückte Gedankenwelt des Mathematik-Genies Maximillian Cohen.
kultur SPIEGEL 04/1999: Der durchgeknallte, pillenschmeißende Mathematiker Max Cohen (Sean Gullette) entdeckt am selbstgebastelten Rechner eine Zahl, mit der man das Universum erklären, aber auch Börsenbewegungen voraussagen kann. Verfolgt von jüdischen Kabbala-Forschern und einer gierigen Broker Firma, verschanzt er sich in seinem Appartement und schlingert iin den Wahnsinn. Die gekonnt-schäbige Ausstattung und der Techno-Soundtrack geben diesem Debüt von Darren Aronofsky einen frischen Dreh.
TV Today 08/1999: Es tut regelrecht weh, Sean Gullette als von Verfolgungswahn und Schmerzattacken geplagtes Genie zu begleiten. Regisseur Darren Aronofsky drehte sein klaustrophobisches Schwarzweiß-Update der klassischen Mad-Scientist-Story für mickrige 135.000 Dollar. Faszinierende, wahnwitzige Film-Fiktion, die ihren Regisseur geradewegs ins Hollywood der dicken Budgets torpedieren dürfte.
Bemerkungen
Format: 35 mm. Die Weltpremiere von "Pi" fand 1998 auf dem Sundance Filmfestival statt; hier wurde Darren Aronofsky mit dem Regiepreis in der Sparte Drama ausgezeichnet. Videostart: 1999-11-18. Kaufkassette: 1999-11-18.
Produktion
Eric Watson