Paycheck - Die Abrechnung

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Original Paycheck
Jahr/Land 2003 / USA
Genre Thriller
Film-Verleih Universal Pictures International Germany GmbH
Kinostart 22. Januar 2004
Regie John Woo
Drehbuch Dean Georgaris
Vorlage Kurzgeschichte "Paycheck" von Philip K. Dick
Kamera Jeffrey L. Kimball
Schnitt Kevin Stitt, Christopher Rouse
Musik John Powell
Länge 119 Minuten
Darsteller
Joe Morton Agent Dodge
Ben Affleck Michael Jennings
Aaron Eckart Rethrick
Uma Thurman Rachel Porter
Paul Giamatti Shorty
Colm Feore Wolfe
Michael C. Hall Agent Klein
Peter Friedman Generalstaatsanwalt Brown
Kathryn Morris Rita Dunne
Ivana Milicevic Maya-Rachel

Kritiken

Dirk Jasper: Science-Fiction at it's best - meisterhaft umgesetzt von Erfolgsregisseur John Woo (Mission Impossible 2). Die Vorlage stammt von Kultautor Philip K. Dick, der Hollywood zu Blockbustern wie "Blade Runner" oder "Minority Report" inspirierte.

Nina Jerzy (Rhein-Zeitung 23. Januar 2004): Die beiden geben ein ansehnliches Paar ab und Thurman kann auch einige ihrer für "Kill Bill" gelernten Kampftricks vorführen. Die typischen Themen Dicks, inklusive der Kritik an einer übermächtigen Technologie, verbinden sich in Paycheck trotz manch offener Logik-Frage zu einem spannungsreichen Sci-Fi-Thriller. Dabei werden inhaltlich, aber vor allem visuell, unweigerlich Assoziationen an den Hitchcock-Klassiker "Der unsichtbare Dritte" wach. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Talent von Regisseur John Woo bei Paycheck nicht voll zur Geltung kommt. Die Action-Sequenzen sind durchaus ansehnlich, bleiben jedoch weit hinter der poetischen Schönheit von "M:I-2" zurück. Und die fliegende weiße Taube, Woos Markenzeichen, wirkt im jüngsten Werk einigermaßen deplatziert.

Oliver Hüttmann (Spiegel Online): Mit Paycheck hat Woo einen ebenso robusten wie raffinierten Action-Thriller gemacht, der schlicht packend unterhält. Und das kann man von den Hollywood-Produktionen der letzten zwei Jahre nicht behaupten. Wo bei "Reloaded" und "Revolutions" die Vision von "Matrix" schon wieder verpufft ist (und manche Sequenzen auch ein Update des Woo-Stils waren), gestaltet der alte Mann aus Hongkong die Zukunft des Actionfilms mit klassischen Mitteln.

Die einzige Schwäche ist Ben Affleck, der mit jedem Film, in dem er auftaucht, glanzloser und mimisch lustloser wirkt. Den Charme von Cary Grant kann man bei ihm ohnehin nicht erwarten, das Charisma von Jason Statham wie in "The Transporter" hätte es aber sein dürfen. Und Uma Thurman wird in ihrer Nebenrolle leider schlicht unterfordert. Dabei bringt sie mit hintergründigem Blick und Lächeln auch diesen Film unnachahmlich zum Leuchten. Hitchcock wäre von dieser Blondine begeistert gewesen.

Produktion

John Davis, Michael Hackett, John Woo, Terence Chang für Dreamworks Pictures

  



 

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