Papillon

Aus Film-Lexikon.de

Filmdaten
Jahr/Land 1973 / USA
Genre Abenteuer
Kinostart 20. Dezember 1973
Regie Franklin J. Schaffner
Drehbuch Dalton Trumbo, Lorenzo Semple jr.
Vorlage Roman "Papillon" von Henri Charrière
Kamera Fred Koenekamp
Musik Jerry Goldsmith
Länge 127 Minuten
Darsteller
Steve McQueen Papillon
Dustin Hoffman Louis Dega
Victor Jory
Don Gordon
Anthony Zerbe
Robert Deman

Inhaltsverzeichnis

Kritiken

Dirk Jasper: Exzellente Verfilmung des Buches, genauso schockierend und überwältigend! Herausragende Darstellung von Steve McQueen.

tz, München: Ein Kino-Volltreffer der besonderen Art von einer so atemberaubenden Spannungsdichte und Bildgewalt, daß man das Ende glatt um einige Stunden zu früh empfindet. Die überwältigenden Schauspielerleistungen von Steve McQueen und Dustin Hoffman werden unvergeßlich bleiben.

Lexikon des internationalen Films: Härte und Sentimentalität verbinden sich zu einem aufwendig inszenierten Unterhaltungsspektakel, das die humanistische Botschaft der Vorlage unter seinen grellen Bildern und teuren Dekorationen begräbt.

Bemerkungen

1969 erschien der weitgehend autobiographische Roman "Papillon" von Henri Charrière und entwickelte sich zu einem weltweiten Sensationserfolg. Der dramatische Bericht des Ex-Sträflings wurde in 28 Sprachen übersetzt und brachte es auf eine Gesamtauflage von über 15 Millionen Exemplaren. Die Verfilmung unter der Regie von "Oscar"-Preisträger Franklin J. Schaffner gestaltete sich zu einem sehr aufwendigen Unternehmen. Gedreht wurde in Spanien und Jamaika, wo das einstige Bagno naturgetreu nachgebaut wurde. Das Kernstück stellte eine 240 Meter lange Gefängnishalle dar, in der die Sträflinge nachts angekettet waren. Der Autor begleitete die gesamten Dreharbeiten persönlich und äußerte sich begeistert über die Detailgenauigkeit und den Hauptdarsteller Steve McQueen. Der Schauspieler konnte sich bestens in den Freiheitsdrang und den eisernen Lebenswillen Papillons einfühlen. An seiner Seite agierte der zweifache "Oscar"-Gewinner Dustin Hoffman. Er ist eigentlich kein Brillenträger, mußte aber für die Rolle des Dega extra dicke Brillengläser tragen. Um sich bei den Dreharbeiten dennoch sicher bewegen zu können, glich er die Wirkung der Brille durch Kontaktlinsen aus. DVD: 2000-12-05.

Auszeichnungen

N/W Jahr Kategorie Name
nom 1973 Beste Filmmusik Jerry Goldsmith

Produktion

Franklin J. Schaffner, Robert Dorfmann für Butterfly

  



 

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