Paß des Todes
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Bemerkungen
Malcolm McDowell ist spätestens seit seiner Darstellung des Alex in Stanley Kubricks "A Clockwork Orange" bekannt als hervorragende Besetzung, wenn es um Sadisten und Widerlinge geht. In J. Lee Thompsons "Der Paß des Todes", geschrieben von Bruce Nicolaysen nach seinem Roman "Perilous Passage", wird er diesem Ruf allerdings mehr als gerecht: Erst hackt er Michael Lonsdale die Finger ab, dann vergewaltigt er Kay Lenz und schließlich übergießt er Christopher Lee mit Benzin und zündet ihn an. In der Hauptrolle als introvertierter, wortkarger Baske zu sehen ist Superstar Anthony Quinn, der am 21. April 1996 seinen 81. Geburtstag feiert. Quinn wird im Juli 1996 noch einmal Vater; Mutter ist seine 34jährige Lebensgefährtin und Ex-Sekretärin Kathy Benvin, mit der er bereits die zwei Jahre alte Tochter Antonia hat. Das neue Baby ist insgesamt Anthony Quinns 13. Sprößling - sein ältestes Kind ist inzwischen 54 Jahre alt! Der 1984 gestorbene James Mason, seit 1936 nahzu ununterbrochen im Geschäft und in den 40ern wohl der beliebteste britische Filmstar - Typ "sympathischer, aber eiskalter Herzensbrecher" - und später auf sanfte und zurückhaltende Rollen abonniert, spielt den Professor, der aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit seiner Familie vor den Nazis fliehen muß.