Orfeu Negro
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper: Der antike Mythos des Paares Orpheus und Eurydike in der Gegenwart des tropischen Karnevals der Metropole Rio de Janeiro. In einem Rausch an Farben und Formen, Klängen und Rhythmen, Tänzen und Melodien entsteht mit ausschließlich farbigen Laiendarstellern eine Neudeutung des zeitlosen Dramas. Die Vitalität der Personen, der Taumel und die Extase der Gefühle und die explosive Kraft der Temperamente verbinden sich zu einem schönheitstrunkenen Hymnus auf Liebe und Lebensfreude.
Lexikon des internationalen Films: Marcel Camus' "entmythologisierte" Version des Stoffes ist ästhetisch äußerst geschmackvoll zubereitet, erhält ihren Reiz freilich weniger durch filmkünstlerische Originalität als durch die erregende Exotik der Schauplätze und Darsteller.
Cinema 2000-03: Wunderbare Ballade, die den Mythos von Orpheus und Eurydike in die Slums von Rio de Janeiro zur Zeit des Karnevals verlegt. Marcel Camus erhielt in Cannes dafür die Goldene Palme.
Produktion
Sacha Gordine für Dispat / Gemma / Tupan