Nightmare Before Christmas
Aus Film-Lexikon.de
|
|
Kritiken
TV Spielfilm 24/1996: Tim Burtons Kreationen sind schön, schräg und künstlerisch eigenständig: eine Ausnahme in Hollywood.
Cinema: Ein singendes Skelett entführt den Weihnachtsmann und nimmt dessen Platz ein - die Idee für dieses morbid-makabere Musical kann nur von einem stammen - Tim Burton. Der Freak-Meister finsterer Filmphantasien läßt hier die Puppen tanzen.
Blickpunkt Film: Regisseur Henry Selick formte ein skurril-rasantes, unvergessliches Weihnachtsabenteuer, wie es wohl entstehen würde, ließe man Edgar Allan Poe die Geschichten des Kinderbuchautors Dr. Seuss nacherzählen und von Hieronymus Bosch illustrieren.
Bemerkungen
Videostart: 31. Oktober 1995. Klang: Dolby Surround. TV-Start: 27. November 1996 (Premiere). Mit dem Regisseur und ehemaligen Disney-Zeichner Henry Selick verwirklichte Produzent Tim Burton eine Idee, die zehn Jahre vor der Fertigstellung des Filmes geboren wurde. Die Protagonisten des schwarzen Weihnachtsmusicals sind in Stop-Motion-Technik bewegte und fotografierte Puppen. 140 Spezialisten arbeiteten an 19 Miniaturbühnen. Für jede Filmsekunde mußten sie 24 Mal die Position der Puppen verändern. Pro Woche kamen bei diesem Arbeitsaufwand 70 Sekunden Film zustande, so daß die Produktion von "Nightmare Before Christmas" zwei Jahre in Anspruch nahm.DVD: 1998-12-11.
Produktion
Tim Burton, Denise de Novi für Walt Disney Pictures