Netto
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Christina Denz (Rhein-Zeitung 6. Mai 2005): Netto kommt beim Thema Arbeitslosigkeit ohne Pathos und falsche Kritik aus. Der Film entstand im vergangenen Jahr in 17 Drehtagen. Am Ende schafft Thalheim einen wunderbar leisen Ausblick auf das, was fünf Millionen Arbeitslose für sich womöglich schon einmal durchmachten: Ein bisschen Hoffnung bleibt doch.
Tagesspiegel: Selten war eine Versöhnung anrührender. Netto ist ein Überraschungsfilm, wie ihn die Perspektive Deutsches Kino liebt: Regiedebüt eines Babelsberger Filmstudenten, eine kleine, klare, konzentrierte Geschichte, ein leuchtend schönes, alltägliches Berlin. Und Darsteller, wie man sie nicht jeden Tag im Kino sieht.
film-dienst 09/2005: Mit einfachsten Mitteln gefilmte Vater-Sohn-Geschichte, die zwar in ihrer Darstellung eines sozialen Milieus und in der Figurenkonstallation nicht sonderlich originell ist, aber mit einem überzeugenden Hauptdarsteller als liebeswertem Loser-Vater sowie einem reizvollen Soundtrack aufwartet.
Bemerkungen
Erste Aufführung: 5. Mai 2005
Produktion
Matthias Miegel