Neid
Aus Film-Lexikon.de
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Kritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Als der versponnene Träumer Nick durch Zufall über Nacht zum Multimillionär wird, packt seinen ehemals besten Kumpel Tim ein maßloser Neid, der dann zu einer schier unglaublichen Kette chaotischer Ereignisse führt. Die Star-Komiker Ben Stiller ("Und dann kam Polly") und Jack Black ("School of Rock") glänzen in dieser wunderbar exzentrischen Komödie als durchgedrehte Spießbürger am Rande des Wahnsinns. Für weitere Lacher sorgen Hollywood-Legende Christopher Walken in der vielleicht aberwitzigsten Rolle seiner Karriere und die schöne Rachel Weisz ("Die Mumie", "Das Urteil"), die sich hier erstmals als geborene Comedy-Queen präsentiert. Der Oscar®-gekrönte Starregisseur Barry Levinson ("Rain Man", "Good Morning, Vietnam", "Sleepers") beweist mit "Neid" einmal mehr, dass er zu den originellsten Filmemachern der Traumfabrik zählt.
Rhein-Zeitung 24. September 2004: Die Rolle des kleinen Spießbürgers, der so lange mit Mühe seine Aggressionen unterdrückt, bis sie aus ihm herausplatzen, ist eigentlich genau zugeschnitten auf Ben Stiller. Nur wirkt sein Counterpart Jack Black als neureicher Protzer gar nicht unsympathisch genug, um Ben Stillers routiniertes Nerven verlieren glaubhaft wirken zu lassen. Die beiden Protagonisten agieren auch nur selten zusammen. Die witzigen Duelle, die man beim Aufeinanderprallen zweier so unterschiedlicher Komödianten erwartet hätte, kommen nicht zustande.
Produktion
Barry Levinson, Paula Weinstein